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Robert Golz, LL.M. beschäftigt sich in seinem Editorial „Einreisesperre und Klarnamenpflicht: Wenn Identität zur Waffe wird“ in der K&R 2/2026 mit aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle von Meinungsfreiheit, Persönlichkeitsrecht und Plattformregulierung.

Ausgangspunkt sind zwei Debatten, die zeigen, wie stark digitale Kommunikation von Fragen der Identität geprägt ist: die US-Visa-Restriktionen gegen europäische Akteure aus dem Umfeld der Plattformregulierung sowie die in Deutschland erneut diskutierte Klarnamenpflicht im Internet. Der Beitrag beleuchtet, warum eine gesetzliche Klarnamenpflicht nicht der richtige Weg sein muss, um Hass und Hetze im Netz zu begegnen, und warum zugleich eine verlässliche Identifizierbarkeit bei Rechtsverletzungen für die Durchsetzung von Persönlichkeitsrechten entscheidend bleibt.