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Eine KI-Policy allein schafft noch keine Governance. Entscheidend ist, dass Unternehmen wissen, welche KI-Systeme eingesetzt werden, wer über deren Einsatz entscheidet, welche Risiken akzeptiert werden und wie Beschaffung, Betrieb, Kontrolle und Eskalation organisatorisch verankert sind. Das Training vermittelt ein umsetzbares Governance-Modell für Unternehmen, die KI kontrolliert skalieren wollen.

Eine KI-Policy allein schafft noch keine Governance. Entscheidend ist, dass Unternehmen wissen, welche KI-Systeme eingesetzt werden, wer über deren Einsatz entscheidet, welche Risiken akzeptiert werden und wie Beschaffung, Betrieb, Kontrolle und Eskalation organisatorisch verankert sind. Das Training vermittelt ein umsetzbares Governance-Modell für Unternehmen, die KI kontrolliert skalieren wollen.

 

Ziel und Nutzen

· Die zentralen Bausteine einer wirksamen KI-Governance verstehen und auf die eigene Organisation übertragen.

· Rollen, Verantwortlichkeiten und Freigabeprozesse für KI klar definieren.

· Ein risikobasiertes KI-Inventar und abgestufte Kontrollmechanismen aufbauen.

· Governance in bestehende Prozesse wie Einkauf, IT-Freigabe, Projektmanagement, Datenschutz, Security und Incident Management integrieren.

 

Inhalte / Agenda

· Was KI-Governance leisten muss: Steuerung statt Verbotskatalog; Abgrenzung zu reiner KI-Policy oder AI Ethics.

· Governance-Modell: KI-Inventar, Use-Case-Klassifikation, Risikostufen, Freigabeschwellen und dokumentierte Entscheide.

· Rollen und Verantwortlichkeiten: Business Owner/AI Owner, IT, Security, Datenschutz, Legal/Compliance und Management-Eskalation.

· Lifecycle-Governance: Beschaffung, Test/Pilot, Produktivsetzung, Change/Modell-Update, Monitoring, Incident und Exit.

· Third-Party- und Reseller-Governance: Herstellerinformationen, vertragliche Zusicherungen, Kundentransparenz, Verantwortungsabgrenzung und Weitergabe regulatorischer Anforderungen in der Lieferkette.

· Praxisworkshop: Aufbau eines schlanken Governance-Prozesses und Diskussion typischer Freigabeentscheidungen.

 

Zielpublikum

Geschäftsleitung und Kader; Verantwortliche für AI/Digitalisierung/Innovation; Legal, Datenschutz, Compliance und Risk; IT- und Security-Leitung; Einkauf/Vendor Management; Produkt- und Projektverantwortliche. Im Reseller-Umfeld zusätzlich besonders relevant für Personen, die Herstellerlösungen auswählen, eigene Services bündeln oder gegenüber Endkunden Governance- und Compliance-Anforderungen mitverantworten.

 

Praxisbezug

Im Mittelpunkt steht nicht die abstrakte Regulierung, sondern die konkrete Steuerung: Wer darf was freigeben? Welche Informationen müssen Hersteller liefern? Wann braucht es eine vertiefte Prüfung? Wie werden Shadow AI und unkoordinierte KI-Herkunftspfade verhindert? Die Teilnehmenden erhalten ein übertragbares Governance-Raster und diskutieren konkrete Rollen- und Freigabeszenarien.

 

Konzept und Format

Präsenzdurchführung von 4 Stunden inklusive kurzer Pause, da Fallarbeit und Diskussion einen wesentlichen Teil des Nutzens ausmachen. Eine hybride Durchführung ist technisch möglich, sollte aber nur bei geeigneter Raumtechnik und klarer Moderation gewählt werden, damit Online-Teilnehmende gleichwertig in Diskussion und Übungen einbezogen werden.

 

Organisation und Preis

Dauer: 4 Stunden, inkl. kurzer Pause

Datum: 3. & 10. Dezember 2026

Format: Präsenz

Teilnehmende: Max. 15

Vorkenntnisse: Keine juristischen oder technischen Spezialkenntnisse erforderlich, erste KI-Erfahrungen von Vorteil

Unterlagen: Foliensatz, Teilnahmebestätigung

Preisempfehlung: CHF 290 pro Person, exkl. MWST

Anmeldung: ALSO Training – KI Governance: Von der KI-Policy zur wirksamen Steuerungsarchitektur

 

Sinnvolle Reihenfolge

  1. KI rechtssicher im Unternehmen implementieren und umsetzen
  2. KI Governance: Von der KI-Policy zur wirksamen Steuerungsarchitektur