Streaming-Dienste im Internet haben sich zu einem weiteren Verbreitungsmedium für Musik, Filme und Videoclips neben Hörfunk und Fernsehen fest etabliert.

Wer früher Aufnahmen von Radio- und Fernsehsendungen mittels Kassetten- oder Videorekordern herstellte, um sich eine private Musik- oder Videosammlung einzurichten, greift zunehmend auf sog. Stream-Ripper, Rekorder-Software oder Konvertierungsdienste, kurz Stream-Downloader, zurück. Sie ermöglichen den kostenlosen Download von Video- und Audiodateien, die im Internet auf Portalen wie z. B. YouTube.

Mit wachsender Verbreitung solcher Download-Dienste stellt sich zunehmend die Frage, ob nach den Nutzern von Peer-to-Peer-Tauschbörsen jetzt den Stream-Downloadern eine neue „Abmahnwelle“ bevorsteht.

Den Aufsatz von Philipp C. Redlich finden Sie in der aktuellen Kommunikation & Recht (Zeitschrift 11 2012, S. 713-716), durch einen Klick hier können Sie ihn aufrufen.