4. HÄRTING KI-Tag: KI in der Rechtspraxis
Am 19. November 2026 findet der 4. HÄRTING KI-Tag in Berlin statt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragen rund um Künstliche Intelligenz, AI Act, Datenschutz und den praktischen Einsatz von KI in Unternehmen.
Am 19. November 2026 findet der 4. HÄRTING KI-Tag in Berlin statt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragen rund um Künstliche Intelligenz, AI Act, Datenschutz und den praktischen Einsatz von KI in Unternehmen.
Mit dem vom Koalitionsausschuss beschlossenen „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ hat die Bundesregierung zahlreiche arbeitsrechtliche Reformen angekündigt. Ziel ist es, Unternehmen zu entlasten, den Arbeitsmarkt flexibler zu gestalten und Bürokratie abzubauen. Die angekündigten Änderungen sorgen bereits jetzt für erhebliche Aufmerksamkeit. Bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass viele Vorhaben nur einen begrenzten Kreis von Arbeitgebern betreffen oder bereits nach geltendem Recht weitgehend umgesetzt werden können. Für Unternehmen besteht derzeit kein Anlass zu überstürzten Anpassungen. Es empfiehlt sich hingegen, die weitere Gesetzgebung aufmerksam zu verfolgen und ggf. zur gebotenen Zeit sodann zu reagieren.
Am 11. September 2026 findet der 7. IT-Juristinnen-Tag bei HÄRTING Rechtsanwälte in Berlin statt. Das BarCamp zu Digitalisierung und Recht wird von Marlene Schreiber, HÄRTING Rechtsanwälte, und Nina Diercks, Anwaltskanzlei Diercks, veranstaltet. Der IT-Juristinnen-Tag ist keine klassische Konferenz, sondern lebt vom Austausch auf Augenhöhe. Statt starrer Panels gestalten die Teilnehmer den Tag gemeinsam: mit eigenen Themen, Fragen, Erfahrungen und Perspektiven. In parallel laufenden Sessions entsteht so ein individuelles Programm rund um IT-Recht, Datenschutz, KI, Legal Tech und weitere aktuelle Themen der digitalen Rechtswelt. Die Veranstaltung richtet sich an IT-Jurist, Datenschutzbeauftragte, IT-Security-Verantwortliche und alle, die sich mit rechtlichen Fragen der Digitalisierung beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen fachlicher Austausch, Vernetzung, Sichtbarkeit und gegenseitige Inspiration.
Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst angekommen – auch in Finanzabteilungen, etwa beim Reporting, im Kreditrisikomanagement oder bei Bonitätsanalysen. Der Einsatz von KI wirft jedoch zahlreiche rechtliche Fragen auf. Marlene Schreiber zeigt in ihrem Beitrag, welche Vorgaben Unternehmen beachten müssen und warum KI-Compliance nicht nur eine Frage der KI-Verordnung ist. Im Fokus stehen insbesondere Datenschutzrecht, KI-Verordnung, Urheberrecht, Arbeitsrecht und der Aufbau einer wirksamen KI-Governance.
Am 1. und 2. Oktober 2026 lädt die Redaktion der Zeitschrift Privacy in Germany (PinG) wieder zum Nachwuchsworkshop für Daten(schutz)recht nach Berlin ein. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten von HÄRTING Rechtsanwälte statt. Der Workshop richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen, Referendarinnen, Berufsanfänger*innen und alle Interessierten, die sich mit aktuellen Fragen des Daten(schutz)rechts beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch, die Diskussion aktueller Entwicklungen und die Möglichkeit, eigene Themen, Thesen oder Forschungsfragen vorzustellen. Wer einen Vortrag vor einem jungen Fachpublikum halten, Thesen aus einem Dissertationsprojekt diskutieren oder eine Forschungsfrage zu einem Aufsatz weiterentwickeln möchte, kann einen Beitrag einreichen. Gute Beiträge veröffentlichen wir gerne im Anschluss an den Workshop in der PinG.
Der Beitrag beleuchtet die Umsetzung von Datenschutzanforderungen im Unternehmen und geht der Frage nach, ob Datenschutz als einmaliges Compliance-Projekt oder als dauerhaftes Governance-Thema zu verstehen ist. Im Fokus stehen die organisatorischen, technischen und rechtlichen Massnahmen, die Unternehmen zur Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben treffen müssen.
Der Beitrag erläutert, wie Unternehmen bei Datenschutzverletzungen strukturiert und rechtssicher vorgehen sollten. Ausgehend von der praktischen Erfahrung, dass Datenpannen zunehmend häufig auftreten und jedes Unternehmen betreffen können, zeigt der Beitrag die zentralen Pflichten auf. Im Fokus stehen insbesondere die interne Erkennung und Bewertung von Datenschutzverletzungen, die Dokumentation des Vorfalls, allfällige Meldepflichten gegenüber Aufsichtsbehörden sowie die Information betroffener Personen.
Der Beitrag beleuchtet zentrale regulatorische Entwicklungen im Technologierecht mit besonderem Fokus auf plattformbasierte Geschäftsmodelle. Ausgehend von der zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutung digitaler Plattformen zeigt er auf, wie sich der ursprünglich liberale Regulierungsansatz schrittweise zu einem deutlich strengeren Rechtsrahmen entwickelt hat. Thematisiert werden insbesondere neue Haftungsrisiken für Plattform- und Hosting-Anbieter, verschärfte Sorgfaltspflichten gegenüber gewerblichen Nutzern, steigende datenschutzrechtliche Anforderungen, die Auswirkungen von Schrems II sowie die wachsende Bedeutung von Cybersecurity.
Die 2021 aktualisierte Ausgabe von «Responsible AI: A Global Policy Framework» entwickelt den globalen Orientierungsrahmen von ITechLaw für einen verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz weiter. Die Publikation vertieft acht zentrale Prinzipien verantwortungsvoller KI – darunter ethischer Zweck und gesellschaftlicher Nutzen, Verantwortlichkeit, Transparenz und Erklärbarkeit, Fairness und Nichtdiskriminierung, Sicherheit und Zuverlässigkeit, offene Daten und fairer Wettbewerb, Datenschutz sowie geistiges Eigentum. Ergänzt wird der Rahmen durch ein Responsible AI Impact Assessment Tool, das Unternehmen bei der Bewertung von Risiken und der Entwicklung geeigneter Minderungsmassnahmen unterstützt.
Das Green Paper «Responsible AI: The EU AIA» analysiert den Entwurf des EU Artificial Intelligence Act aus der Perspektive verantwortungsvoller KI-Governance. Die von ITechLaw publizierte Policy Analysis vergleicht die regulatorischen Ansätze des EU AIA mit den Responsible AI Principles von ITechLaw und ordnet zentrale Anforderungen an Transparenz, Risikomanagement, Verantwortlichkeit und Compliance ein. Die Publikation ist das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit von 34 Anwältinnen und Anwälten aus 32 Kanzleien in 14 Jurisdiktionen und bietet eine fundierte Einordnung der europäischen KI-Regulierung im globalen Kontext.
Der Cross-Border Guide to ESG & Sustainable Finance bietet einen internationalen Überblick über zentrale regulatorische Entwicklungen im Bereich ESG und nachhaltige Finanzierungen. Die digitale Publikation von TerraLex deckt mehr als 20 Jurisdiktionen ab und behandelt unter anderem gesetzliche Offenlegungspflichten, vergleichbare regulatorische Initiativen, Rechte und Haftungsrisiken von Aktionären und Investoren, ESG-bezogene Verbote und Beschränkungen, steuerliche und weitere Vorteile nachhaltiger Investitionsentscheidungen sowie Massnahmen gegen Greenwashing.
Die Publikation bietet einen praxisorientierten Überblick über zentrale Restrukturierungsregime in ausgewählten Jurisdiktionen, darunter mehrere EU-Staaten, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und die USA. Anhand einheitlicher Kriterien – etwa Anwendungsbereich, Voraussetzungen, Eigenverwaltung, Wirkungen der Verfahrenseröffnung, Restrukturierungsinstrumente, neue Finanzierung, Gläubigerklassen, Zustimmungserfordernisse, Vertraulichkeit und Anerkennung – werden die jeweiligen nationalen Rahmenbedingungen systematisch dargestellt. Im Fokus steht die zunehmende internationale Dimension von Unternehmensrestrukturierungen und die Frage, wie die Vorteile verschiedener Rechtsordnungen gezielt genutzt und rechtliche Nachteile vermieden werden können.